SZENDI Gábor: Die Krise

Die ganze Welt tönt davon, dass es eine Krise gibt. Man hört von Früh bis Abend, wie die Aktienkurse fallen, was gerade teurer wird, wie viele Menschen entlassen werden, wie groß der Mangel im Staatshaushalt ist und wieviel den Menschen weggenommen werden muss, um die Lücken zu füllen. Die Experten prognostizieren, es werde noch schlimmer, das sei erst der Anfang. Das Lieblingstool der Medien zur Steigerung der Belesenheit und Einschaltquote ist die Angsterzeugung. Also gebt jetzt Vollgas! Krise überall. Aber sagen Sie mir bitte, was heißt Krise eigentlich?

Autor: SZENDI Gábor

Übersetzerin: Moi 😉

Sprachlektorin: Elisabeth Peirhofer

Ein besonderer Dank gilt  Sybilla Brosch. 

Das Original ist – in ungarischer Sprache – hier.

SZENDI Gábor ist ein ungarischer Psychologe und wissenschaftlicher Publizist. Seine Forschungen umfassen ein breites Spektrum,  in seinen Schriften der jetzten Jahre behandelt er primär die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Zivilisationskrankheiten. Dank ihm und seiner Publikationstätigkeit bin ich auf die Paleoernährung und auf CrossFit gekommen. Dieser Kurzartikel ist aus meiner Sicht ein Glanzstück der wissenschaftlichen Journalistik. Die Übersetzung wird nach schriftlicher Bewilligung des Autors veröffentlicht.

Die ganze Welt tönt davon, dass es eine Krise gibt. Man hört von Früh bis Abend, wie die Aktienkurse fallen, was gerade teurer wird, wie viele Menschen entlassen werden, wie groß der Mangel im Staatshaushalt ist und wieviel den Menschen weggenommen werden muss, um die Lücken zu füllen. Die Experten prognostizieren, es werde noch schlimmer, das sei erst der Anfang. Das Lieblingstool der Medien zur Steigerung der Belesenheit und Einschaltquote ist die Angsterzeugung. Also gebt jetzt Vollgas! Krise überall. Aber sagen Sie mir bitte, was heißt Krise eigentlich? In meiner Kindheit erfuhr ich bestürzt, dass die Sonne nach 7,5 Milliarden Jahren zu einem Roten Riesen werden wird und die Erde versinke in der Asche. Aber als ich immer größer wurde und nichts passierte, beruhigte ich mich langsam. Als sich herausstellte, dass sich das Universum ausdehnt, nahm es mich schon kaum mehr mit. Im Laufe der Zeit lernte ich, was auch immer für ein Katastrophenszenario an die Öffentlichkeit kommt, soll ich mir nur darüber Sorgen machen, was mein Leben oder das Leben meiner Geliebten berührt und wogegen ich was tun kann. Ich weiß, viele fahren jetzt auf, es sei Zynismus. Aber sie irren sich. Ich bin weder uninteressiert, noch indifferent oder passiv. Ich will mein Leben optimistisch, zielstrebig und effizient leben. Mich interessiert, was mich betrifft, das, was ich auch machen kann. Wenn es an mir gelegen hätte, gäbe es jetzt keine Krise.

Die Krisenfiktion

Lass uns annehmen, wir lebten auf einem Bauernhof, wo es weder Zeitung, noch Radio oder Fernseher gäbe. Hin und wieder fuhren wir mit dem Radl in Gemischtwarenläden, kauften wir, was wir brauchen, aber danach trieben wir unsere Schweine, harkten wir den Bodenund abends molken wir die Kuh. Eines Tages kostete irgendwas mehr im Laden. Warum kostet jetzt das Würschtl mehr? – fragten wir. Der Verkäufer würde die Achseln zucken: Ab jetzt ist es teuerer – antwortete er. Dann wäre die Stromrechnung höher, und auch der Gebühreneintreiber würde die Achseln zucken, was weiß er, warum, ab jetzt ist die Rechnung halt so viel. Wir verbeißen uns ein großes und würden um ein kürzeres Würschtl bitten und das Licht seltener aufdrehen. Es ginge uns aber gut, wir würden die Schweine treiben, Boden harken, die Kuh melken. Eines Tages kämen Männer im Anzug mit einem teuren Auto und erklärten mit ernstem Gesicht, dass es eine Krise gäbe. EineKrise? Ja, und nun soll sich das Volk zusammenschließen, den Gürtel enger schnallen, und nebenbei für sie stimmen. Krise? Was für eine Krise gibt es? Und dann erklärten die Männer mit umwölkter Stirn, dass der amerikanische Immobilienmarkt eingefallen war, die Aktienkurse fallen, wir müssen die Maastrichter Kriterien einhalten, wir müssen daher große Einsparungsmaßnahmen vornehmen. Wir stünden dort blöd, verstünden kein Wort, würden nur daran denken, was wir damit zu tun haben. Was wir verstehen, dass wir ein kürzeres Würschtl kaufen und das Licht seltener aufdrehen. Wenn das eine Krise ist, was soll ich tun? Wie kann es Ihnen so gleichgültig sein? – schüttelten die Anzugsmänner den Kopf, und führen mit ihrem teuren Auto fort. Die Krise für die Bürger ist eine Fiktion, ein undurchschaubarer Prozess, sie ist so wie die Ausdehnung des Universums. Man macht uns glauben, dass wir die Beteiligten und Präger bei großen Prozessen sind. Was bisher hinter unseren Rücken verpatzt wurde, will man jetzt sofort zur gemeinsamen Sache und gemeinsamen Verantwortung machen. Die Politik und die Medien zwingen uns dazu, von Früh bis Abend an eine Krise zu denken, der Krisengedanke soll uns durchdringen, frustrieren und paralysieren. Aber wofür ist das gut? Soll ich mich darüber Sorgen machen, dass der Börsenindex fällt? Ich weiß nicht einmal, was der ist. Was bedeutet für mein alltägliches Leben, dass die Sonne irgendwann einmal zum Roten Riesen wird?

Die erlernte Hilflosigkeit

Natürlich rede ich nicht von einer Vogel-Strauß-Politik. Es geht nur darum, wie die Krisenhysterie im menschlichen Leben verstanden werden sollte. Die Krise ist, sobald sie entstanden ist, wie eine Straßenwalze, die kommt, kommt, und unumgänglich jeden überrollt. Die Krise ist irrational, unbegreifbar, in der Tat die projektierte Urangst der Seele. Die Krise ist eine über uns emporragende Monstergestalt, in der jeder seine eigenen Ängste erkennen kann. Die Monstergestalt des unumgänglichen, erdrückenden Schicksals erzeugt den gut bekannten Zustand der erlernten Hilflosigkeit. Man verfällt in Lethargie und fühlt sich hilflos gegenüber den Sachen, die auf Erledigung warten, er empfindet die weiteren Kämpfe als sinn- und nutzlos. Kennzeichnend für die erlernte Hilflosigkeit ist die allgemeine Selbstaufgabe; man kämpft nicht einmal dann, wenn man noch kämpfen könnte. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich bei der erlernten Hilflosigkeit nicht um die objektiven Möglichkeiten handelt, es ist ein Glauben. Vielleicht würde ausreichen, dass man ein kürzeres Würschtl kauft, das Licht weniger aufdreht, wenn aber jemand das sich nähernde Weltende visioniert, hält er jeden vernünftigen Schritt für sinnlos. Dabei ist es möglich, dass im bürgerlichen Leben nicht das Weltende die Hauptgefahr ist,sondern es handelt sich einfach darum, das Beste aus der sich im HIER und JETZT dargebotenen Situation persönlich zu machen.Es gibt keine Krise. Die Krise ist eine unglückliche, Unheil verkündende Bezeichnung für makrowirtschaftliche Prozesse. Probleme und Schwierigkeiten gab es, gibt es, wird es immer geben, aber sie sind bei jedem so mächtig und groß, aber Sie bestimmen, wie mächtig und groß die Schwierigkeiten auf Ihr Leben einwirken und wieviel Sie an sich heranlassen.Die Geschichte ist halt so. Kriege, Revolutionen, Rezessionen und Konjunkturen wechselten und werden oft wechseln. Der Mensch lebte schon immer inmitten der Geschichte und bemühte sich schon immer, die in sein Leben hineinbrechenden schädlichen Effekten zu bewältigen. Jeder soll nun seine Arbeit verrichten. Manchen wird es leichter fallen, manchen schwerer.

Die Krise, als eine selbsterfüllende Prophezeiung

Wenn wir glauben, dass es eine Krise gibt, fangen wir an, nach der Krise zu leben, und früher oder später bringen wir die Krise zustande. Im Laufe der Geschichte wurde das Weltende immer wieder prognostiziert. Dann hörten Menschenmassen mit der Arbeit auf, die Menschen vergeudeten ihre Güter, die Schuldner zahlten ihre Schulden nicht zurück, die Böden wurden nicht bestellt, wozu, das Jüngste Gericht nähert sich sowieso. Dann kam der Messias doch nicht, aber in wirtschaftlicher Hinsicht war es praktisch beinahe das Weltende. Die Annahmen und Glauben sind wichtige wirtschaftliche Wirkungskomponenten. Wenn viele auf die Schwächung einer Valuta spekulieren, wird sie tatsächlich schwächer. Die selbsterfüllende Prophezeiung beginnt mit der falschen Verständigung eines Zustandes, woraus sich solche Verhaltensmuster ergeben, die sich das ursprünglich falsche Konzept bewahrheiten und verwirklichen. Robert Rosenthal zeigte mit seinen Experimenten, wenn aus einer zufällig ausgewählten Kindergruppe in einer Schulklasse anhand falschen Tests behauptet wird, sie seien superintelligent, werden diese Kinder bis zum Schuljahresende exzellente Leistungen produzieren, und die „Dummen” werden verfallen. Der Punkt bei dem Rosenthal-Effekt ist es, dass der Glaube über Dingen den Glauben verwirklicht. In den 30er Jahren fing man an, in dem amerikanischen Hawthorn Kraftwerk zu untersuchen, wie man die Leistung der Arbeiter steigern kann. Die Arbeiter wussten vom Ziel der Untersuchungen Bescheid und glaubten bei jeder Veränderung, dass ihre Leistung deswegen wirklich steigern wird – und sie steigerte sich. Wenn man glaubt, dass es eine Krise gibt und sie werde nun sein kleines Leben kaputt schlagen, wird man unwillkürlich seine schlimmsten Ängste ins Leben rufen. Aus Angst macht man nicht einmal das, was man tun könnte, und damit bewirkt man zuletzt sein Ende. Wenn jemand aber denkt, auch wenn es Schwierigkeiten gibt, man kann sie doch irgendwie lösen, wird man wird sie lösen. Was tun wir, was tun wir nicht? Die Krisenpropaganda ist für die Politik dazu nützlich, dass man damit alle bisherige Fehlgriffe, Herumwurschteln und Kraftlosigkeit verbergen kann. Das ist ein falsches Beispiel, das sollten wir in unserem Leben nicht machen. Wir erreichen damit auch nicht sehr viel, wenn wir nach Schuldigen suchen. Die Beschuldigung von anderen ist eine gute Frustrationsableitung, löst aber nichts, befreit uns nur von der Verantwortung der Handlung. Wer oder was auch immer die Schwierigkeiten im Leben verursacht hat, was wir davon bekommen, können nur wir lösen. Ich sage nicht, dass wir nicht protestieren oder versuchen sollen, unsere Rechte durchzusetzen, wenn wir das tun können. Das ist aber eine andere Ebene der Handlung. Man kann demonstrieren, Briefe schreiben, sich im Facebook, in Blogs und auf anderen Foren ausrasten, man muss das sogar tun, aber danach wird man doch wieder den Problemen gegenübergestellt, die man letztendlich selber lösen muss. Die Selbstbeschuldigung führt zu nichts. Die ehemaligen Entscheidungen schienen uns als Bestes, die Umstände änderten sich aber. Nahm man Kredit auf, gründete ein Unternehmen, glaubte an das eigene Entwicklungspotenzial? Wenn man kein Feind von sich selbst ist, will man immer das Beste tun – anhand der Informationen, die zur Verfügung stehen. Wer niemals riskiert, gewinnt niemals. Das Schicksal sieht daher es nicht auf uns ab, es will uns nicht bestrafen, wir sind weder Loosers, noch Trottel noch Opfer. Die Schwierigkeiten kamen nicht zu uns persönlich, sie fanden eben uns. Beachten wir die Wörter, die Wörter haben entweder eine paralysierende oder bewegende Wirkung. Sowie es Schwierigkeiten gibt, die keine totale Krise sind, stellen Entlassungen, die Steigerung von Währungszinsen, die Verschuldung weder einen Fall oder eine Niederlage dar, sondern ein Problem, das es zu lösen gilt. Danach geht das Leben weiter. Und was im Leben vielleicht am wichtigsten ist: Schätzen wir immer das, haben wir immer Freude daran, was wir haben, und jammern wir nicht darüber, dass wir verlieren oder sogar niemals erreichten.

Rede ich einfach?

Sie können sagen, ich rede einfach, es wurde nicht mein Haus, meine Wohnung versteigert, ich wurde nicht am Arbeitsplatz entlassen. Das ist vollkommen gerecht, ich wurde bereits 2007 aus meiner Stelle gefeuert, wozu sollte ich mich gerade jetzt beklagen. Ich musste damals das bewältigen, was heute anderen begegnet. Aber ich bewältigte es, und ich bin da. Oder rede ich so einfach mit vollem Mund, während die anderen wenig Geld zum Essen haben? Tja, stimmt, speziell gerade jetzt darbe ich nicht. Es war aber in meiner ganzen Kindheit eine tägliche Frage, was wir essen können. Unsere Mutter war stets im Spital, wir hatten kein Geld, der Storm wurde ausgeschalten, wir konnten nicht heizen, und manchmal legten die Hausbewohner Mehl, gemischte Obstmarmelade, Reis in die Tür, sodass wir Kinder was essen könnten. Es schickte sich nämlich nicht, die Familie eines hingerichteten „Gegenrevolutionärs” zu unterstützen. Wir wurden trotzdem groß, wir sind trotzdem da. Ich weiß, was für mich die Vergangenheit ist, ist anderen eine Gegenwart. Wenn jemand gerade darbt, fühlt er sich immer unglücklicher, als jemand, der sich schon herausgewunden hat. Aber wie es in unserem Leben vorüberging, geht es im Leben der anderen auch vorüber. Im Leben vieler Familien kann man sagen: mal geht es auf, mal geht es abwärts. Revolutionen, Kriege, Konzentrationslager, Diktaturen, Aussiedlung, gewaltige Einspannung, Armut, Krankheit, Tod und Arbeitslosigkeit. Es gibt Tausende Gattungen des Leidens und Missgeschicke, die schweren Prüfungen gehen nie vorbei, sie betreffen nur immer anderen. Das ist so ein historisches Fruchtwechsel.*** Es gibt keine Familie, in der nicht irgendwann irgendjemand nicht standhaft hätte sein müssen. Vielleicht kommen Sie jetzt dran, vielleicht wird es jetzt an Ihrer Standhaftigkeit und Stärke liegen, ob Ihre Familie eine Zukunft haben wird. Ein Schicksalsschlag ist immer auch ein Auftrag. Ein lästiger Auftrag, je nach Überzeugung ein Walfisch, aber früher oder später realisieren wir, dass es keine andere Wahl gibt. Was ich damit sagen will, nur das, die Schwierigkeiten dienen dazu, sie zu bewältigen und zu überleben. Manchen kehrten immer von Kriegen, Lager und Gefängnissen zurück. Und das ist nicht nur eine Frage des Glücks. Das Leben ist eine Serie von persönlichen Krisen, die viele verhärtet, andere bricht. Ich bin auf der Seite des Kampfes. Wenn ich sowieso wählen kann, ob ich mit zusammengebissenen Zähnen nicht nachgebe, oder die Schicksalsschläge hilflos erdulde, dann will ich kämpfen. Sie glauben mir nicht, wie oft ich mein Leben neu anfing. Aber nicht aus Heldenmut, sondern weil ich so gedacht habe, ich habe keine andere Wahl; da ich immer realisierte, dass für mich niemand mein Leben lösen wird. Und mit diesem Gedanken bin ich nicht alleine. Ein tapferer Mensch, den ich kenne, baute von Zero aus ein ernstes Unternehmen und ein schönes Haus auf, und gerade dann, als er lernte, auf sich stolz zu sein, ging das Ganze drauf. Jetzt arbeitet er als Chauffeur, liefert Waren, gibt aber nicht nach. Einem engstirnigen Journalisten gestand ich einmal ahnungslos, dass ich mich manchmal wie ein Held fühlte. Nun, ich wurde auf der Stelle blamiert, es wurde in den Interviewtitel gefügt, damit die Welt über den Szendi lachen kann. Die Wahrheit ist aber, dass ich mich manchmal wirklich wie ein Held fühle, und ich riet es auch diesem tapferen Menschen, und ich rate es auch allem, der seinem Missgeschick zu begegnen wagt, und kann daran glauben, dass seine Standhaftigkeit und sein Kampf nicht nutzlos sein wird. Spüren wir das Pathos unserer Standhaftigkeit, dass wir uns auch in den hoffnungslosen Zuständen auf die Beine stellen und wir können dafür uns selbst bewundern. Wer würde uns sonst bewundern? Wer würde uns sonst motivieren? Einen anderen Lohn haben wir keinen, nur den Stolz. In den schwierigen Situationen bleibt man praktisch immer alleine. Die Standhaftigkeit hebt uns über unsere Individualität und macht uns zum Vorbild. Nur die schweren Prüfungssituationen machen uns wirklich zu wahren Menschen. Wir sollten lernen, dass die Krise ständig herumschleichen wird, sie kann nicht vorbeigehen. Heute habe ich, morgen haben Sie eine Krise. Irgendjemand trifft es immer, aber nicht immer dieselben. Glauben wir nicht an die Krise, wir sollten aber nicht leugnen, dass es Schwierigkeiten gibt. Und wenn es Ihrem Geschick gerade gut geht, halten Sie das Schießpulver trocken. Morgen müssen Sie vielleicht wieder in den Krieg ziehen.

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***Fruchtwechsel – im Ungarischen als ein Synonym für historisch wiederkehrende Phönomäne oder Prozesse verwendet.

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