Die Wolfsfrau unter uns: Marina Sagl. Teil III. Von Mode und Modeindustrie


Marina Sagl, Begründerin, Inhaberin und Designerin des Modelabels Veni Creatrix. Als Einzelunternehmerin, hat sie die Firma in wenigen Jahren zum Erfolg geführt. Gespräche mit der Modeschöpferin über Geschichte und Politik, Veni Creatrix, Mode und Industrie.

* Wie würden Sie “Mode” definieren?

Mode ist der Maskenball des Egos. Verkleidungen für die Verkleidung der Seele!

* Warum sind einige ModedesignerInnen quasi wie Gottheiten verherrlicht? Wozu dient der Kult der Modeschöpfer?

Wer nicht auf sich selber hört, der muss anderen gehorchen. Die Verantwortung abzugeben, an Gott, die Politik, oder an einen Diktator/Diktatrix – das ist für sehr viele Menschen ein Weg. Einer/e steht oben, Modegott – es sind meist Männer – und von unten starren gebannt die modischen Damen und Herren nach den neuesten Trends – wollt ihr den totalen Trend? Und das ist auch schon der Kult. Es passt perfekt, wie Schloss und Schlüssel. Ein besonders aufgeblähtes Ego schlägt die Trommel und die kleineren Egos tanzen mit – daran ist nichts Schlimmes. Ganz viel funktioniert so in der Welt, z. B. Religionen.

* Fashion modells, wie DesignerInnen, sind verheerlicht. Wie bewerten Sie die Rolle und den Job des Models?

Jeder Star und Kult ist mir zuwider. Ich als Veni Creatrix, als Schöpferin, schätze die Schaffensprozesse sehr hoch. Ein gutes Model ist bei einer Show ganz wichtig, sie zeigt das Erschaffene – hoffentlich optimal. Wie eine gute Sängerin das Lied singt. Der Job ist brutal und menschen/frauenverachtend. Alles andere als ein Traumjob, schlecht bezahlt, nur wenige schaffen den Aufstieg.

* Wie ist es, als Einzelunternehmerin sich auf dem freien Markt zu bewegen?

Es ist ein Abenteuerspielplatz und ein Survival-Training. Live!

* Die herrschende Meinung ist, dass Modedesigner im Luxus baden: Schöner Shop, originelle Sachen, Präsenz in der Öffentlichkeit – noch dazu sind die Sachen “teuer”.

Ja, es gibt solche Designer/Innen – weltweit ca. 0,03 % aller Moderschaffenden – und ich gönne es ALLEN herzlichst. Es ist ein harter Job; Die Präsenz in der Öffentlichkeit, die Sie zu einer “Puppe” macht. Ja, die Sachen sind teuer. Einen Modelabel aufbauen ist eine verdammt harte Sache. Eine Marke im Modebereich aufbauen ist die Königsdisziplin. Es kostest unglaublichen persönlichen Einsatz und sehr, sehr viel Disziplin, Arbeit und viel, viel Energie. Ausserdem: Ein Markenaufbau kostest enorm viel Geld. Werbung ist unglaublich teuer. Die Zeitungen und Fernsehgesellschaften leben nicht von der Orginalität eines Designers, sie leben von den Werbeeinnahmen.

* Sind die Sachen wirklich teuer?

Ja, die großen Marken sind teuer, eben aus den angeführten Gründen. Ausserdem bin ich nicht für die Demokratisierung von Luxus. Luxus ist Luxus. Also teuer und somit elitär.

* Sie sagen, die großen Modemarken seien teuer. Und wie schaut es bei den nicht-mainstream Marken aus? Ist z. B. Veni Creatrix auch teuer?

Auch der nicht-mainstream ist teuer. Veni Creatrix ist aus meiner Sicht nicht teuer. Warum? Ich habe eine kauffrauliche Grundausbildung, und ich kann besser schätzen als rechnen, und wusste ich sofort, ich würde ca. drei Monate überleben, wenn ich das übliche Programm fahren würde, also: Fertigung in Österreich, Stoffeinkauf in kleinen Mengen von üblichen Stoffhändlern. Von Anfang an habe ich das mit meiner Arbeitskraft und dem Einsatz meiner persönlichen Energie kompensiert. Stoffe eingekauft aus Konkursmasse. Einfache, klare gerade Schnitte, die wenig Arbeitszeit erfordern, Fertigung in Ungarn, wo die Arbeitszeit noch immer weniger kostet, aber eben mit viel, viel Aufwand, einem zehn Stunden Arbeitstag und ca. mindestens 70 Arbeitswochenstunden.

* Und badet ein Modedesigner in dem Luxus in Österreich? Irrt sich die herrschende Meinung?

Welchen Modedesigner/in in Österreich kennen Sie denn? Ja ich bade in Luxus – ich liebe es in Rosenölschaumbad baden …oder in Lavendelschaumbad! Ich habe ein wunderbares Leben. Ich arbeite aus Liebe, in Showzeiten noch mehr. Ich habe für mein Leben unglaubliches errreicht: Etwas schaffen zu können aus LIEBE, relativ frei von Angst und Gier, das scheint mir als unglaublicher Luxus. Mit meinem Mann, den ich auch liebe, und er mich, lebe ich sehr gut. Und ich bin sehr fit, ich schleppe meine Stoffe selber, ich kaufe selber die Grundmaterialien ein, renne auf die Post, putze den Shop selber, bin relativ autonom. Luxus bedeutet für mich den Grad an Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, der von Wünschen und Begierden frei macht. Ich lebe diesen Luxus und geniesse ihn sehr!

* Bei einer Show sieht sieht man eigentlich einen 20-30minütigen Aufmarsch von jungen Frauen, die schön geschminkt, geschmuckt, bekleidet sind, man sieht das ganze Rundherum. Der Gesamteindruck ist einfach cool, ein echtes Erlebnis. Was erfordert von Ihnen, als Designerin, so eine Show auf die Beine zu bringen?

Eine Show zu machen ist für ich ein Vergnügen! Nach der ersten Fashion Show, 2003 im Frauenclub Alpha war ich wie “berauscht”. Bei einer Show fühlen Sie Ihre Macht und Ihren Einflussbereich. Es ist ausserdem wie ein “Erntedankfest”. Und ein Mächtigkeitsspringen ist es auch. Die Wochen vor der Show erfordern sehr viel Arbeit und viel Konzentration. Es kommt besonders die Eigenschaft der Konzentration auf das Wesentliche zu tragen, denn es werden ja immer nur wenige Stücke gezeigt. Eine sehr berühmte Opernsängerin sagte bei einem Interview: Nach einer Aufführung bin ich zumeist fast ohnmächtig, ich kann kaum stehen, ich habe alles gegeben, ich wanke – und so ähnlich geht es mir auch. Dennoch es macht fast süchtig, das auswählen der Musik, die Vorbereitungen, dann die Show, die Menschen, die begeistert sind. Es erfordert: alles, sonst wird´s Nix!

Sie sagen, große und nicht-mainstream Marken seien gleichfalls teuer. Wo befinden sich auf der Skala solche Marken, wie H&M, Zara, C&A?

H&M ist billigst, aber eine ungemein clevere Marke. Schweden. Sie machen “fastfashion”. Ständig gibt es etwas Neues, prodziert wird in Vietnam und Bangladesh, Indien und China. Sie ordern tonnenweise. Darin haben sie eine große Perfektion entwickelt.

* Ich war gestern in einem H&M-Shop in der Kärntnerstraße. Kärntnerstraße!! Ein paar Schritte von dem Swarovski-Shop entfernt! Ich war über die schwache Qualität und den niedrigen Preis (5 bis 20 Euro! in Aktion) der Sachen total erstaunt. Der Shop war voll von Menschen, und die Sachen, trotz der insgesamt schwachen Qualität, werden wie Zucker verkauft.

Ja, der Vergleich mit dem Zucker ist gut: Es macht süchtig, ständig belohnen sich die Menschen, besonders Frauen mit einem neuen Teilchen zum anziehen, es braucht nicht lange zu halten. Langhaltung ist überhaupt nicht geplant, nicht vom Produzenten, nicht vom Kosumenten, es passt wie Schloss und Schlüssel. Schauen Sie bitte die Uraufführung von „Eurydike auf dem Kleiderhaufen” von Elfriede Jelinek: Auf einem Berg von solchen Zucker-Fastfashion sitzt angewidert die erweckte Frau, die Schaupielerin Johanna Wokalek – in einem signalroten Kleid von Veni Creatrix.

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H&M kann trotzdem leben, kann wachsen: Man sieht immer wieder die großen Plakate in der Stadt, die Firma engagiert immer wieder Weltstars wie Madonna oder Waris Dirie.

Harte Arbeit, das Erkennen der Zeitqualität – die Firmengeschichte H&M ist nachzugoggeln. Es ist eine der großen Erfolgsgeschichten im Fashion-Bereich. H&M lebt sehr, sehr gut. Ständig kommen neue Filialen dazu.

* Wie ist das möglich?

Die Umsätze steigen ständig, es gibt enormen Bedarf.

* Woher kommt das Geld?

Arbeit, clevere Konzepte, tolles Business.

* Was meinen Sie? Ist die Firma, die schwache Qualität um wenig Euro anbietet, und in der Form leben kann, ein erfolgreiches Modell?

Ich gehe immer wieder zu H&M schauen und ich finde meistens, dass die Qualität nicht schlecht ist. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut, die Materialien sind auch nicht so schlecht. Erstaunlich gut finde ich fast immer das Design, die Preise sind unglaublich: Exakt dem durchschnittlichen Lohnnivau oder Taschengeld von jungen Menschen, meist Frauen, zwischen 13 und 30 angepasst. Viele studieren bis 30, viele haben keinen Job, wenn ja, dann verdienen die Menschen vielleicht 1.500 oder 1.600 Euro – netto. Und die Wohnung kostet ca. 600 bis 800 euro, Strom und Gas, Essen und Auto. Was bleibt für Kleidung? Ein erfolgreiches Modell wie H&M? Das ist eine Blickwinkelfrage: Ja, wenn es um den Wirtschaftlichen Erfolg geht, ja, wenn es darum geht den Zeigeist zu erfassen, nämlich Fastfashion.

* Auf der anderen Seite?

Ich persönlich mag auch die Heuchelei der Gesellschaft nicht: Wir haben uns entschlossen, human zu sein, und die “Sklaverei” ausgelagert, also: Wir haben die Türe geschlossen, klagen China wegen der menschenverachtenden Politik und sozialen Verhältnisse an, fühlen uns gut deswegen und wir lassen unsere Wohlstandswaren überall in der Welt produzieren. Tja, so sind wir. Und es ist gut das zu sehen. Jeder kann sich entscheiden. Ausserem befallen mich immer wieder Zweifel, ob es noch KonsumentInnen geben wird für Designertextilien, und zwar sowohl aus Preisgründen, als auch von der Nachfrage in Zukunft. Und ich würde nichts Tragisches sehen darin – Gewohnheiten kommen und gehnen, Sterne werden geboren und gehen unter.


* In Wien gibt es einige Modeschulen, u.a. eine “Universität”, Sie haben Kooperation mit einigen, und dadurch einen Einblick, wie diese Anstalte funktionieren. Was ist Ihr allgemeiner Eindruck?

Veni Creatrix hatte ein Maturaprojekt mit der Modeschule Michelbeuern, zum 100. Auffindungsjahr der Venus von Willendorf. Wie kleideten sich strake Frauen, einst und jetzt. Mein Eindruck: Die Lehrenden sind aus der Schule nie herausgekommen, sie agieren in völlig abseits der Realität. Es gibt keine nennenwerte Textilindustie oder Produktion in Österreich. Jedes Jahr gehen huderte junge Frauen von den Modeschulden oder Universitäten, die in der Modebranche keinen Job finden und als Verkäuferinnnen, Serviererinnen usw. arbeiten. Das ist eigentlich, na sagen wir es höflich: sehr daneben. Manche Schulen, wie Herbststraße, sind bedeutend besser, da sie den Kontakt mit der Wirtschaft suchen.

* Wie ist die Ausbildung?

Ja, ich schließe an die Fragen an: Die Ausbildung ist unzureichend, ungeerdet, kaum Ahnung von Kakulation, vielzuwenig ökonomisch geschult, viel zu “Designlastig”.

* Wie ist der “Nachwuchs”?

Mehr oder weniger gut. Gemeinsam ist Ihnen: Sie haben im Grunde keine Ahnung vom Job einer Designerin, von der Selbstständigkeit. Bei uns hat niemand noch gearbeitet, der/den ich jetzt unbedingt hätte engagieren wollen.

* Was wollen diese jungen Menschen eigentlich?

Tja, das ist eine gute Frage, die ich mir auch oft stelle, ehrlich gesagt. Ich glaube die meisten sehen den “Traumjob” Designerin, wie aus einer Vorabendserie: Mit spitzen Fingern entwerfen, Stoffe bestellen, Entwürfe hinkritzeln, von denen einer genialer ist als der andere, Weltruhm, und in 80 Tagen um die Welt. Aber ich weiß es nicht genau, es wird natürlich individuell verschieden sein. Insgesamt meine ich, dass viele Illusionen und Egoträume laufen.

* Was können sie nach dem Studium machen?

Tja, um es ehrlich zu sagen: Nicht viel. Kunst, Mode, Design – das sind nach meiner Ansicht keine Dinge die man/frau an einer Uni erlernen kann – es kommt aus den Menschen nur das raus, was drinnen ist!

* Was würden Sie Menschen raten, die ein Modelabel begründen wollen?

Fit zu sein: Körperlich, geistig, seelisch. Fest am Boden zu stehen, und biegsam wie Bambus im Sturm. Und darüber nachzudenken, was die Triebkraft ist, zur Idee ein Modelabel zu gründen: Anerkennung, Ruhm, Glamour, sagenhaften Reichtum …? Alles ist OK, Sie sollten jedoch wissen was Sie tun und warum. Das hilft Ihnen und erspart Ihnen ENT-Täuschungen.

* Sie sind einerseits von der Designertätigkeit so sehr begeistert, und betrachten nicht nur den Nachwuchs, sondern auch den Markt und das Konsumentenverhalten ziemlich skeptisch. Warum?

Der Nachwuchs, der Markt und das Konsumverhalten sind miteinander eng verknüpft. Die in den “Modeschulen”, „Modeuniversitäten” ausgebildeten jungen Menschen werden aus meiner Sicht in einer Disziplin jahrelange beschult und belehrt, die es in gewisser Weise seit Jahrzehnten in Österreich – ja in Mitteleuropa – nicht mehr gibt: Textilerzeugung – Modeindustrie. Es ist so, als würde man Schulen und universitäre Einrichtungen unterhalten – aus Steuergeldern – zum Bau von Kutschen, bzw. schon schrecklich modern: selbstfahrende Kutschen, die Auto-Kutschen, Kutschen aber haben, als normaler Bestandteil des Lebens, keinen Absatzmarkt mehr. Sie werden irgendwo in der Welt industriell gefertigt – zumindest nicht im Mitteleuropa. Nach wie vor werden werden noch Rolls Royce oder Bentley von Hand und mit viel Liebe gefertigt. Sie wissen, wer sich das kaufen kann: Der “Modemarkt” ist ähnlich. Arbeitszeit ist teuer.

* Was gibt es für Probleme mit dem Markt und Konsumentenverhalten?

Die Nachtseite der Demokratiesierung ist: alle verdienen ungefähr gleich, also die potentielle Kundin für “Mode” genausoviel, wie die Schneiderin. So geht sich das einfach nicht aus: Wenn ein Wintermantel, in Österreich gefertigt, ca. 200 Euro für die Fertigung kostet. Eine Schneidertmeisterin, die “nur” 20 Euro pro Stunde verlangt, werden Sie kaum finden. Eine, die einen Mantel schön in zehn Stunden nähen kann, inkl. Anprobe, Stoffeinkauf und individueller Schnittentwickelung … dann brauchen Sie ca. drei Meter Stoff. Eine mittlere Qualität in kleiner Menge kostest ca. 50 Euro, dann sind Sie bei 350 Euro – ohne Knöpfe, Futterstoff, Zubehör wie Garn, oder Abnützung für Nähmaschine. Das sind die Grundkosten. Noch kein Gewinn. Und wenn ich als Veni Creatrix dann noch 30 % verdienen möchte …. und 20 % MwSt. aufschlagen muss, dann sind Sie bei ca. 500 Euro für einen Wintermantel. Das ist aber in meinem eigenen Shop. Wenn ich ihn an andere Boutiquen verkaufe, wird diese Summe mit mindestens mal 2,7, lieber mit 3,2 mulitpliziert – das ist der in Österreich und Deutschland übliche Aufschlag den der Textileinzelhandel aufschlägt. Dann kostest der Mantel ca. 1.800 Euro, inkl. 20 % MwSt. Wer kann einen Mantel um 1.800 Euro kaufen? Die Nachtseite der Demokratisierung – alle verdienen ungefähr gleich. Ungefähr gleich bedeutet, dass selbst eine junge Ärztin oder andere Jungakademikerin – soferne sie einen Job hat – sich keine “Designer-Textilien” made in Austria kaufen kann. Sie kauft eben auch dann bei H&M oder Zara. Und das ist das “Problem” auf jeder Ebene.

* Meines Wissens nach war die österreichische Textilindustrie, vor allem im Waldviertel besonders berühmt. Wo sind diese Textilproduzenten heute? Gibt es oder kennen Sie einen Textilproduzenten in Österreich, mit wem Sie gerne zusammenarbeiten würden?

Im Waldviertel gab es bis zu Beginn des 2. Weltkrieges eine sehr florierende Textilindustrie, auch im benachbarten Mähren und in der Tschechei…. die Großeltern meiner Freundin Beatrice hatten, ehe sie von den Nazis gefangen und dann ermordert wurden ein ganzes Dorf südlich von Prag in ihrer Fabrik beschäftigt. Was der rechte Terror auf der einen Seite der Grenze auf immer ruinierte, fiel auf der anderen Seite der Grenze dem “Wohlstand” zum Opfer: Die allgemeine Anhebung von Löhnen und Gehältern und die Auslagerung von “Billiglohnverhältnissen” immer weiter nach Osten hat die Produktion von Gütern in unserem Kulturkreis praktisch unmöglich gemacht. Das gilt nicht nur für Textilien. In Vorarlberg gab es auch eine große Textilproduktion, Spitzenwebereien und Wirkwarenfabriken. Es ist praktisch alles augestorben. Textilprodzenten kenne ich keinen in Österreich – ganz und gar niemanden.

* Sind die DesignerInnen in Österreich miteinander vernetzt? Gibt es Dachverbände, die sich für das heimische Design, für die heimische Textilindustrie einsetzen?

Oh jeh, die Frage kann ich net beantworten. Ich bin aus Leidenschaft eine Einzelkämpferin. Ich habe kaum Kontakte. Aber jeder der will, kann sich über die Wirtschaftskammer Österreich durchfragen. Und einsetzen kann man frau sich am besten selber und direkt, soweit der eigene Arm reicht …

* Wichtig ist, sich zu bekleiden?

Ja, es ist sehr wichtig sich zu bekleiden, besonders im Winter auf der nördlichen Erdhalbkugel. Bekleidung soll schützen und stärken. Mit Kleidung sollten Sie bekennen wer Sie sind, oder zumidest welchen Teil Ihrer Persönlichkeit Sie zeigen möchten, oder wer bzw. was Sie gerne sein würden. Kleidung transportiert somit auch Botschaften – und man/frau ist gut beraten sich die Botschaften gut zu überlegen: Wenn Sie sexy sein wollen: bitte dann ordentlich mit tiefstem Ausschnitt und einem Mini, der eigentlich nur ein Gürtel ist – erwarten Sie dann jedoch bitte nicht, dass SIe an erster Stelle wegen Ihrer intelektuellen Fähigkeiten geschätzt werden. Wenn Sie sich als Vamp kleiden – bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie eindeutige Anträge bekommen. Wenn Sie Ihre majestätische Seite, die Königin oder Kaiserin in sich zum Ausdruck bringen wollen, glauben Sie mir, er wirkt hervorragend, dann kleiden Sie sich in feine Schnitte, Plissee; Wirkt seit ca. 8000 Jahren als Erkennungsmerkmal für königliche Frauen und Männer, Samt, Seide oder einen gut und einzigartig geschnittenen Kartoffelsack. Die Masse wird vor Ihnen zurückweichen und eine Gasse bilden.

* Wozu zieht man sich schön an?

Schön kleiden: Ist im Idealfall sich in Liebe dem eigenen Körper widmen. Oder das Ego giebtet einem/einer eine abenteuerliche Maskerade anzuziehen, das das Zerrbild Ihres Egos sich als schön zurechtlegt … davon lebt eine ganzer Industriezweig sehr gut, es gibt Milliardenumsätze. Aber wie immer, alles ist OK – und wenn sie wissen was Sie tun: Gerne doch!

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